VORSTEH-ÜBUNGSTAG

 

Am 29. August fand im Revier Lahnau – Atzbach unter der fachkundigen Leitung unseres Mitgliedes und Verbandsrichters Andreas Deeg ein Übungstag ganz im Zeichen des Vorstehens statt. Frei nach dem Motto:

 

„Auge in Auge mit dem Wild,
starr wie ein gemeißelt Bild.
Die Rute grad, der Blick voll Mut,
so zeigt der Hund des Vorstehns Glut“

 

ging es an die Arbeit.

 

Leider hatten sich für das Seminar nur zwei Hundeführerinnen mit Ihren Hunden angemeldet.  Allerdings bot sich so sowohl für Violetta Walter und ihren Deutsch Kurzhaarrüden Astro Weidmanns und Elke Turi mit ihrem Magyar Viszla-Rüden Deik vom Gulfhaus die Gelegenheit, intensiver zu üben. Der Deutsch Kurzhaar zeigte von Anfang an, was er konnte, der Magyar Viszla hatte zu Anfang noch ein paar Startschwierigkeiten. Doch diese gaben sich im Laufe des Tages, sodass beide Hundeführerinnen zufrieden die Heimreise antreten konnten.

 

Ein herzliches Dankeschön gilt den beiden Revierpächtern Dr. Sascha und Bastian Rafalzik für die Bereitstellung des Übungsrevieres und Andreas Deeg für die genommene Zeit, sein Wissen weiterzugeben. 

 

Text: Anja Immel & Margit Deeg

 

 

EHRUNG

 

Am 18. und 19. Oktober 2025 führte unser Vereinsmitglied Thomas Lauer seine Magyar Vizsla-Hündin Nala erfolgreich auf der VGP des JGV Nassau. Als Erstlingsführer wurde das Gespann Suchensieger im 2. Preis und hervorragenden 323 Punkten.

 

Am 8. August ergab sich nun die Gelegenheit für unseren 1. Vorsitzenden, Thomas und Nala in ihrem Jagdrevier in Schöffengrund-Oberwetz die Leistungsplakette des LJV Hessen zu überreichen. 

 

Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung und weiterhin viel Waidmannsheil euch beiden!

 

Text: Anja Immel

 

 

GRUNDSCHULBESUCH   

 

Am Freitag (19. Juni 2026) wurde es für die Klassen 3a und 3b der Grundschule Aßlar-Werdorf tierisch. Im Rahmen der Projektwoche bekamen Sie Besuch von unseren vierbeinigen Jagdhelfern.

 

Mit einer Alpenländischen Dachsbracke, einem Jagdterrier, einem Deutsch Kurzhaar, einem Deutsch Drahthaar, einem Magyar Viszla, zwei Deutschen Wachtelhunden und drei Rauhaardackeln waren wir vormittags zu Besuch.

 

Zunächst wurden die einzelnen Rassen vorgestellt und Ihre Aufgabenbereiche im Rahmen der Jagdausübung erklärt. Anfänglich noch etwas zurückhaltend war das Eis zwischen den Hunden und den Kindern schnell gebrochen, sodass sich alle Hunde auch über ausgiebige Streicheleinheiten freuen konnten. Nach dem Kennenlernen durften die Hunde ihr Können auf dem Schulhof unter Beweis stellen und Apportel suchen oder verloren gegangene Geldbörsen finden.

 

Nach einer Frühstückspause, in der die Hunde hervorragend von den Kindern mit Wasser versorgt wurden, ging es dann mit den Hunden zunächst ins nahegelegene Feld. Auch hier wurden noch einmal kleine Übungen durch die Hunde gezeigt. Zum Abschluss durften sowohl die Hunde als auch die Kinder sich im Bach eine kleine Abkühlung verschaffen, ehe es zurück auf den Schulhof ging.

 

Unser Besuch kam bei Kindern und Lehrern super an. Es wurde bereits über eine Wiederholung nachgedacht.

 

Bedanken möchten wir uns bei den Hundeführern, die sich die Zeit genommen haben und mit Ihren Hunden zum erfolgreichen Gelingen des Vormittages beigetragen haben. Dies ist nicht selbstverständlich. Aber grade solche Veranstaltungen fördern die Akzeptanz in der Öffentlichkeit.

 

Text: Anja Immel

 

 

 

 

EINFÜHRUNG SCHWEISSARBEIT

 

Nase voraus – ein lehrreicher Vormittag rund um die Schweißarbeit

 

Wie wichtig eine gute Nase und das Vertrauen zwischen Hund und Führer sind, konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei unserem Einführungsvormittag in die Schweißarbeit hautnah erleben.

 

Um 9 Uhr trafen sich die Teilnehmer mit Seminarleiter Andreas Deeg, Schweißhundeführer Michael Becker und Revierpächter Bastian Rafalzik, der dem JGV Nassau freundlicherweise sein Revier zur Verfügung stellte.

 

Nach einer kurzen Einführung ging es direkt ins Revier. An einer bereits am Vortag gelegten Schweißfährte zeigte Andreas Deeg zunächst die Grundlagen und gab wichtige Tipps für die Praxis. Besonders wurde darauf hingewiesen, dass schwierige Wundfährten mit eindeutigen Zeichen wie Knochensplittern oder Leberschweiß erfahrenen Schweißhundeführern überlassen werden sollten.

 

Anschließend zeigte Michael Becker mit seinem Dachsbrackenrüden „Kobold“, wie eine Fährte ruhig und konzentriert ausgearbeitet wird. Danach durften die eigenen Hunde an mehreren kleinen Übungsfährten ihr Können unter Beweis stellen. Schweiß und kleine Würstchenstücke sorgten dabei für die nötige Motivation. Mit zunehmendem Ausbildungsstand werden die Abstände zwischen den Belohnungen größer und die Fährten länger und anspruchsvoller.

 

Die Hunde von Iris Groll und Violetta Walter arbeiteten die einzelnen Stationen von Anfang an sehr gewissenhaft aus und zeigten eindrucksvoll, wie wichtig eine ruhige, konzentrierte und motivierte Nasenarbeit ist.

 

Nach so viel konzentrierter Arbeit durfte natürlich auch die menschliche Belohnung nicht fehlen: Bei Kaffee und Kuchen, den freundlicherweise Christa Knabe mitgebracht hatte, klang der informative und rundum gelungene Vormittag gemütlich aus.

 

Text: Margit Deeg

 

 

ZP I und ZP II

 

Am 11.04.2026 konnten unsere Mitglieder Jens Bach, DJT Gwen vom Wengelsberg, und Frank Hankammer, DJT Gauner vom Wengelsberg,

die Zuchtprüfung erfolgreich mit voller Punktzahl führen.

Jens Bach wurde mit seiner Hündin Gwen Suchensieger

 

Text: Natascha Dörner

 

VJP

 

Am Samstag, den 25.04.2026, fand unsere diesjährige Verbandsjugendsuche wie gewohnt im hervorragenden Niederwildrevier von Claus Deußer satt.

Vier Gespanne stellten ihre Hunde vor:

Henning Hombach DD Loki vom Rühlskopf

Maxim Beizerov KLM Uluna vom Berlachblick

Louis Braun KLM Gustav von Pöppel´s Hof

Michael Krings WM Hera vom Dragonersgrund

Unter optimalen Prüfungsbedingungen, feuchter Boden am Morgen, mäßig ansteigende Temperaturen, konnten die Hunde an Hasen, Fasanen und Rebhühnern ihre Anlagen zeigen.

Gegen Mittag fanden wir uns gemeinsam im Suchenlokal Hockenberger

Mühle ein, wo wir den Tag in angenehmer Atmosphäre bei guter Verpflegung

und geselligem Beisammensein ausklingen ließen.

 

An dieser Stelle Dankeschön an Alexander Dörner, für die Anfertigung der Preise, Dankeschön an Annabell Dörner für die Bereitstellung der Verpflegung in den Pausen und Dankeschön an Johanna Dörner, für Design und Bereitstellung der Urkunden.

 

Großer Dank gilt dem Revierinhaber Claus Deußer, ohne seine Bereitstellung wären solche guten Hundeprüfungen nicht durchführbar. 

Und wir bedanken uns bei den Verbandsrichtern, Jens Bach und Michael Wischmann für ihren Einsatz und ihren stets fairen und neutralen Blick auf die Anlagen der jungen Hunde, sowie das Gespür für die Aufregung der Hundeführer und Erstlingsführer.

 

Im Namen des Vereins wünschen wir den Hundeführern weiterhin viel Erfolg

mit ihren Jagdgebrauchshunden und Waidmannsheil. Den Richteranwärtern 

wünschen wir ebenfalls weiterhin viel Erfolg und stets gute Hunde bei ihrer weiteren Ausbildung.

 

Text: Natascha Dörner

 

 

SAUGATTER

 

Am 17. Mai 2026 fand der inzwischen schon fast traditionelle Termin unseres Vereins am Saugatter Louisgarde statt. Das Gatter wird betrieben vom Landesjagdverband Baden-Württemberg und befindet sich in der Nähe von Bad Mergentheim. Um 9:30 h war für die sechs Gespanne, die sich angemeldet hatten, Treffpunkt vor Ort. Wie nach den Erfahrungen der Vorjahre zu erwarten, fand sich, unter Beachtung von Alter und Ausbildungsstand eines jeden Hundes, eine passende Rotte in den vier Gattern des Geländes. Die Führer konnten das Interagieren ihrer Hunde mit den Sauen unter jagdnahen Bedingungen sehr direkt und eindrücklich erleben und bekamen kompetente und hilfreiche Rückmeldung zu Charakter und Ausbildungsstand ihrer Schützlinge.

Zu danken ist dem Gattermeister und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in ihrer Freizeit ehrenamtlich das Gatter mit großem Engagement und Sachkenntnis betreuen. Sehr erfahren und mit einem großen Erfahrungsschatz versehen, beobachten sie genau, ihre Tipps waren sehr wertvoll. Darüber war sich die angereiste Gruppe beim anschließenden Mittagessen in einem nahegelegenen Restaurant, das zur Stärkung nach einem anstrengenden Vormittag angesteuert wurde, sofort einig.

Zum Abschluss ging noch einmal ein ganz herzlicher Dank an Jens Bach, Beisitzer für den Untertaunus im JGV Nassau, der auch in diesem Jahr den Termin organisiert und als erfahrener Hundeführer und Ausbilder die Teilnehmer an diesem Tag begleitet hat.

 

Text: Dietrich Suhlrie, 2. VS

 

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