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Herbstzeit - Prüfungszeit!

Ein Bericht unseres Mitglieds

Klaus-Dieter Schüßler
mit seinem Labrador

Sirius ex Chelsea

 

 

Am 03. und 04.10.2015 fand die VGP/VPS des JGV Nassau e.V.

in Suchgemeinschaft mit dem JGV Westerwald e.V. statt.

 

Vier Vierbeiner stellten sich mit ihren Führern in den Revieren 42 Westernohe, Nierstein und Westerburg den Aufgaben gemäß den Prüfungsordnungen.

 

Samstagmorgen, 7:30 Uhr, Treffen in Westernohe, Begrüßung alter und neuer Gesichter, das Magengrummeln steigt. Zwei Retriever, ein Flat mit seiner Führerin, und mein Labbi Sirius ex Chelsea mit mir am Ende des Stricks hatten für die VPS gemeldet.

 

Nach einer kurzen Richterbesprechung, Identitätsprüfung der Hunde und Sichten der Unterlagen wurde mit allen Teilnehmern das Verhalten auf dem Stand geprüft. Kein Hund zeigte sich dabei auffällig. Haken hinter die erste Aufgabe! Danach fuhren wir, die beiden VPS-Gespanne mit ihren Richtern, in den Wald, um die Waldfächer anzugehen. Wir haben die Reihenfolge für den Tag ausgelost; Sirius und ich wurden sensationeller Zweiter.

 

Schweißarbeit stand an. Das erste Gespann machte sich fertig und verschwand mit den Richtern im Bestand. Nach einer gefühlten Ewigkeit kamen sie zurück, freudige Gesichter, bestanden!

 

Dann zog mich mein nun schon etwas unruhig gewordener Sirius zur Schweißaufgabe. Der Richter wies mich ein, Halsung und Leine an den Hund, die ersten Meter der Schweißspur angeschaut, Sirius den Anschuss prüfen lassen und mit “such verwund” ging`s los. Der erste Teil ging durch eine Rückegasse mit ordentlich Geäst, das Gehen war nicht einfach, verbunden mit meiner Anspannung bildete sich der erste Schweiß auf meinem Rücken. Sirius ging ruhig bis zu einer Stelle, an der er etwas faselte, und natürlich zog ich ihn von der Schweißspur herunter, der erste Abruf! Nach kurzer Suche fand ich ein Wundbett, setzte den Hund an, und weiter ging es. Sirius hat dann zumindest eine Verleitung angenommen, sich selbst aber wieder korrigiert, und wir kamen zum Stück. Tausend Säcke mit schweren Steinen fielen ab. Der Hund wurde ordentlich abgeliebelt und dann ins Platz gelegt; ich entfernte mich mit den Richtern und es wurde geschaut, was passiert. Nichts ist passiert. Sirius blieb, wie es sein soll, liegen. Aufgabe erfüllt mit einem Abruf. Einhellig war man von Richterseite der Auffassung, dass mein Hund vor dem Abruf richtig war, und ich ihn heruntergezogen habe. Vertraue deinem Hund, er kann es besser als Du!

 

Kaninschleppe als nächste Aufgabe. Angesetzt, ein paar Meter mitgegangen, und losgeschickt. Warum wird in einer Prüfung die Minute immer zur Stunde? Natürlich kam er mit dem Kanin, saß vor, und gab aus.

 

Als nächstes ging es dann am Riemen durch den Stangenwald. Die Ablage auf dem Waldweg war die nächste Aufgabe. Frei bei Fuß gingen wir zur Ablagestelle, ich ging in den Bestand, schoss zweimal, Sirius blieb liegen, gut gemacht.

Die Waldflächen hinter uns, fuhren wir ins Feld. Entenschleppe und Suche auf der Wiese mit etwas höherem Bewuchs, auch hier hat Sirius gezeigt, dass er es kann.

 

Kurze Mittagspause am Jagdhaus und wir fuhren wieder in den Wald zum Buschieren und zum Stöbern. Ich wusste, dass Buschieren nicht unser Fach ist, entsprechend war die Note. Beim Stöbern hat der Kerl wieder gezeigt, was er kann.

 

Wir kamen zur Schlussouvertüre: Wasser! Stöbern im Wasser ohne Ente ist nicht so seins; wir haben es grade so hinter uns gebracht. Die Ente unter Schuss aus dem Wasser zu holen, kein Problem.

 

Das letzte Fach, Suchen der Ente in deckungsreichem Gewässer. Hier hat er noch mal ordentlich gesucht, bis er Wind bekam und mir die Ente zutrug: und somit ist Sirius mein zweiter VPS-Hund.

 

Dank an alle, die das Zustandekommen dieser Prüfung möglich gemacht haben. Dank an den Pächter für das Revier, Dank an die Sonderleitung und alle Helfer.

 

Und zum Schluss noch ein Wort zu unseren Richtern. Es war ein faires und offenes Richten, immer für den Hund, und auch für die Zweibeiner fiel immer ein aufmunterndes Wort ab. Die VPS ist aus meiner Sicht eine sehr schöne Prüfung für alle jagdlich geführten Hunde, die

nicht vorstehen.

 

Am Ende kann man gut sagen:

 

"Es hat wieder Spaß gemacht"

 

Danke!

 

 

 

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